Bergwerkspfad in Dachsberg-Urberg am 03.08.2025
Für Sonntag, den 3.8.2025 hatte der Wetterbericht, nach einer verregneten Woche einen regenarmen Tag vorausgesagt. Voller Optimismus auf schöneres Wetter trafen sich 15 Wanderfreunde in Dachsberg-Urberg am Mineralienmuseum „Gottesehre“. Zunächst geht es im Ort leicht bergauf um das Dorf herum. Beim Parkplatz „Rüttewies“ queren wir die Kreisstraße und orientieren uns im Pavillon über die Mineralien und die Geschichte des Ruprechtsgang. Hier beginnt der als Premium- Wanderweg ausgezeichnete Bergwerkspfad. An Informationstafeln geht es auf schmalem Pfad bis zur Straße hinab dort biegen wir direkt wieder in den ausgeschilderten Anstieg ein. Man kann gut erkennen wie die Landschaft für den Abbau durch Pingen, Verhaue und Schutthalden verändert wurde.
Wir steigen den schmalen Pfad bis zum Hoheckweg wieder auf, biegen nach rechts ab und gehen weiter durch Horbach. Wir müssen die ausgeschilderte Umleitung nehmen und über die Straße laufen.
Wir gelangen dann nach Wittenschwand. Vorbei an der Andreas-Kapelle geht es durch den Ort stetig bergauf. Am Ortsausgang biegen wir auf den Kreuzfelsenweg ein und gelangen zum Aussichts- und Rastpunkt „Kreuzfelsen“. Das ist mit 1040m der höchste Punkt der Wanderung. Wir genießen die schöne Aussicht über Wittenschwand zum Hochrhein. Leider sind die Alpen durch den Dunst nicht zu sehen.
Nach der Rast wandern wir durch den Wald weiter zur Friedrich-August-Grube. Hier wurde bis 1908 u.a. Nickel abgebaut. Das Stollenmundloch wurde wieder hergerichtet und ist begehbar. Die Umgebung wurde als Rastplatz gestaltet.
Nun geht es zum Klosterweiher herunter. Am See entlang geht es weiter über die Horbacher Hütte zum Ort Horbach. Über eine Treppe gelangen wir zum Aussichtspunkt „Zum Bürgle“. Dort konnten wir die schöne Landschaft genießen und nach einer kurzen Pause überqueren wir die Wiese und laufen einen Pfad leicht bergab und kommen dann an eine Tafel mit der Aufschrift „Grube Gottesehre“. Von dort steigen wir auf schmalen Weg zur Straße herab.
Wir schlagen noch einen Bogen um den Katzenkopf herum. Vorbei am Goldenhof, der eine 1990 gegründete Waldorfschule beherbergt geht es bis zum Bildsteinfelsen. Der spektakuläre Aussichtspunkt befindet sich oberhalb des aufgelassenen Grubeneingangs “Gottesehre“. Wir folgen dem ausgeschilderten Weg nach Urberg und haben zum Abschluss noch einen Blick über das Albtal zum Rothausturm von Höchenschwand. Nach einem Anstieg ist dann die Kirche von Urberg in Sicht und wir kommen wieder zum Ausgangspunkt trocken zurück. Denn unser Optimismus hat sich gelohnt; trotz ab und zu aufziehender Wolken fiel kein Regen.
Herzlichen Dank an unseren Wanderführer Uwe Gaspers für die interessante, abwechslungs- und aussichtsreiche Tour.


